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am 22. November

Politische Bildung für Kinder im 15.? Ned amol red’n drüber.

Felix Hofstadler - SPÖ, FPÖ und ÖVP lehnen sogar die Vorberatung über ein Projekt Volksschulparlament ab.

Im 9. Bezirk ist manches möglich: Seit Jahren üben dort Kinder der dritten Klasse Volksschule, wie Lokalpolitik funktioniert. Gemeinsam mit  JugendarbeiterInnen von Juvivo können die SchülerInnen repräsentative Demokratie üben. Sie diskutieren ihre Bedürfnisse und Ideen und diskutieren sie mit BezirksrätInnen unterschiedlicher Fraktionen in Workshops in der Klasse. Sie entwickeln Ideen und wählen Delegierte, die die Anliegen der Kinder in der Bezirksvertretung den gewählten BezirksvertreterInnen und ExpertInnen der Magistratsabteilungen vorstellen. Der Kontakt auf Augenhöhe mit den EntscheidungsträgerInnen im Bezirk ist für die SchülerInnen ein großartiges Erlebnis. So wächst im Alsergrund eine Generation von BezirksbewohnerInnen heran, die weiß wo die Bezirksvertretung tagt, wofür sie zuständig und dass den Verantwortlichen dort die Anliegen aller BezirksbewohnerInnen wichtig sind.

Gelungene Projekte als Inspiration für Rudolfsheim-Fünfhaus ? – Nicht mit dieser Bezirksvorstehung.

Weil man solche Projekte nicht einfach 1:1 kopieren kann, haben wir Grüne vorgeschlagen, über ein ähnliches Projekt – adaptiert für den 15. Bezirk – in der Sozialkommission zu beraten. Selbst diese Diskussion wurde abgelehnt. Warum die MandatarInnen von SPÖ, FPÖ und ÖVP nicht wollen, dass die Kinder und Jugendliche bei uns politisch gebildet sind und wissen, wer die Entscheidungen auf lokaler Ebene trifft, bleibt offen. Schmeichelhaft fällt aber keine der möglichen Antworten aus!

Wir brauchen Identifikation mit dem Bezirk und Partizipation für ein gutes Zusammenleben!

​Überparteiliche Projekte zur Förderung der Identifikation mit dem Bezirk und zur demokratischen Bildung müssen aktiv gefördert werden! Sie sind eine Investition in das gelungene Zusammenleben in der Zukunft.

Foto Credits: Juvivo 9