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am 15. Mai

Der zweite Coronasommer kommt – Das braucht Rudolfsheim-Fünfhaus jetzt

Haroun Moalla - Zugegeben. Wir alle haben es uns anders gewünscht, aber die Coronakrise dauerte länger und länger und länger als erhofft und das Warten auf ein Ende ist schon jetzt nicht mehr auszuhalten. Auch wenn schon ein wenig Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist, wird uns das Virus noch eine Zeit lang begleiten und unseren Aktionsradius, zumindest phasenweise, einschränken.

Seit dem ersten Lockdown hat sich einiges verändert. Erholung, Inspiration und Sozialkontakte finden vermehrt nahe des Wohnumfeldes und meist draußen statt. Der Platz vor der Haustüre ist wichtiger denn je. Parks sind zum Sozialraum geworden, Parkbänke sind die neue Wohnzimmercouch.

Die Politik hat auch einiges dazugelernt. Die bisherige Ausgestaltung des öffentlichen Raums reicht nicht mehr aus. Es fehlt an Grün in den Wohngebieten. Eine „Mikroklimatische Analyse in der Hackengasse“ soll das beispielhaft ändern und einen Plan für die systematische Begrünung einer Gasse hervorbringen, die zudem von einem riesigen Betonklotz, dem Umspannwerk, als Wärmespeicher geplagt wird.

Der 15. Bezirk ist auch ein Raum für Kulturgenuss und Inspiration. Bisher gibt es kaum Auftrittsmöglichkeiten außerhalb organisierter Veranstaltungsräume. Unser Antrag „Genehmigung Darbietung akustischer Straßenkunst“ soll neue Auftrittsmöglichkeiten im öffentlichen Raum schaffen.

Die ehemaligen Prachtalleen des Bezirks weisen erhebliche Lücken im Baumbestand auf. Unser Antrag „Alleen retten und Lücken schließen“ versucht, durch Verbesserung der Baumgesundheit, Lückenschluss, Wiederherstellung fehlender Baumscheiben und Nachpflanzungen den ersten Schritt in Richtung durchgängiger Straßenbegrünung zu setzen.

Ähnliches passiert auf der Linken Wienzeile: Für die ungenutzten Grünstreifen neben der Fahrbahn fordern wir eine sinnvolle Begrünung. Die durch Parkplätze halbierte Grünfläche in der Jheringgasse​ soll eine ganze werden.

Und zu guter Letzt: Hitze macht durstig. Unsere Anfrage zu „öffentlich zugänglichen Trinkwasserentnahmestellen“ informiert darüber, wo aktuell und in naher Zukunft Trinkbrunnern und Sprühnebelduschen zur Verfügung stehen werden.​