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am 21. April

Ein Aufzug bei der Schmelzbrücke?

Christian Tesar - Seit Jahren fordern wir eine Aufzugsanlage bei der Schmelzbrücke. In der kommenden Bezirksvertretungssitzung am 27. April steht eine wichtige Entscheidung bevor.

In der nächsten Bezirksvertretungssitzung am 27. April wird abgestimmt, ob der Bezirk eine Machbarkeitsstudie beauftragt. In dieser Studie soll geprüft werden, wie ein Aufzug an der Brücke angebracht werden kann. Die Studie dient auch als Vorleistung für spätere konkrete Planungsarbeiten. Wir sehen die Beauftragung der Studie als nächsten großen Schritt in unserer Forderung nach mehr Barrierefreiheit im Bezirk.


Zumutbarer Umweg?


Seit Jahren fordern wir die Errichtung einer Aufzugsanlage zwischen Schmelzbrücke und dem Eck Rosinagasse/Zwölfergasse. Für viele Menschen, speziell für jene, die nicht mehr gut zu Fuß sind oder z. B. mit einem Kinderwagen unterwegs sind, stellt die bestehende Stiege ein nahezu unüberwindbares Hindernis dar. Alle, die die steile Stiegenanlage nicht bewältigen können, sind gezwungen, einen weiten Umweg in Kauf zu nehmen.

Der Umweg über die Schmelzbrückenrampe, Sperrgasse und Grangasse ist nicht zumutbar, sondern eine Zumutung. Barrierefreiheit darf in unserem Bezirk kein leeres Schlagwort sein. Ein Aufzug bei der Schmelzbrücke wäre eine wichtige und längst überfällige Verbesserung für alle Bezirksbewohner_innen, vor allem für jene mit eingeschränkter Mobilität und für jene, die mit kleinen Kindern unterwegs sind.

Ich gehe davon aus, dass alle Parteien für unseren Antrag und für die Machbarkeitsstudie stimmen werden und wir so endlich den nächsten Schritt für eine Aufzuganlage setzen können.